Diese hausinternen Anlagen arbeiten mit einem digitalen Übertragungsverfahren
und verwenden zu Erhöhung der möglichen Kanalanzahl (Gerätezahl)
sowohl verschiedene Frequenzkanäle wie auch eine Zeitschlitzzstruktur (TDMA-System),
was zu einem gepulsten Sendesignal führt.
Telefone nach dem DECT-Standard senden dabei mit ihrer Basisstation (im Ladegerät)
permanent, also auch wenn nicht telefoniert wird, wogegen Telefone nach dem
CT2-Standard nur während des Telefonierens senden.
Das Sendesignal sowohl der Basisstation wie Mobilgerät ist aufgeteilt in 24 Zeitschlitze zu je 416,7 µs (Burstdauer 367 µs), die sich in einem Rahmen von 10ms wiederholen (je 12 Zeitschlitze für Uplink & Downlink). Daraus folgt während des Gesprächs ein gepulstes Ausgangssignal von 367 µs Länge mit einer Wiederholfrequenz von 100 Hz. Im Ruhezustand sendet die Basisstation als Systeminformation mit einer Wiederholfrequenz von 100 Hz einen ca. 38 µs langen Puls
Die (alten) digitalen Schnurlostelefone nach dem CT2-Standard verwenden für die Trennung von Up/Downlink (Senden Mobilteil/Senden Basisgerät) unterschiedliche Zeitschlitze. Dies führt zu einem mit 500 Hz gepulsten Sendesignal.
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