EIRP und ERP

 
Definition der EIRP

Die EIRP (Equivalent Isotropic Radiated Power) gibt an, mit welcher Sendeleistung man eine in alle Raumrichtungen gleichmäßig (isotrop) abstrahlende Antenne versorgen müsste, um im Fernfeld dieselbe Leistungsflussdichte zu erreichen wie mit einer bündelnden Richtantenne in ihrer Hauptsenderichtung.

Die EIRP ist somit keine real vorkommende Leistung, sondern eine reine Rechengröße, um z. B. den entfernungsabhängigen Feldstärkeverlauf bei einer Richtantenne zu berechnen.

 

Berechnung der EIRP

Die EIRP läßt sich bei einer realen Antenne aus dem Antennengewinn ermitteln:

Hiebei sind: G: Antennengewinnfaktor   (bezogen auf einen isotropen Strahler)
  g: Antennengewinn [dBi]  (bezogen auf einen isotropen Strahler)
  P: Sendeleistung [W]  
  
   Beispiel:
Bei einer üblichen Mobilfunk-Basisstationsantenne mit einem Gewinn von 17 dBi und einer Sendeleistung von 10 Watt berechnet sich eine EIRP von ca. 501 Watt.

 

Definition und Berechnung der ERP

Während sich die EIRP auf einen isotropen Strahler (mit kugelförmiger Abstrahlung) bezieht, bezieht sich die ERP auf den Gewinn eines -Dipols. Dieser beträgt 2,15 dB, was dem Faktor 1,64 entspricht.
Aus 10 Watt Sendeleistung berechnet sich somit eine ERP von ca. 305 Watt, gegenüber einer EIRP von 501 Watt.

 

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Zuletzt geändert: 23.04.05