Nachfolgend zwei Ausschnitte aus dem Abschlussbericht zu dem Forschungsvorhaben Bestimmung der Exposition bei Verwendung kabelloser Übermittlungsverfahren in Haushalt und Büro aus dem Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm, erstellt von der ARC Seibersdorf research GmbH, Österreich 2005:

Bluetooth TM

Allgemeines

Bluetooth ist ein Standard für eine kostengünstige Niederleistungs-Funkschnittstelle (maximale Datenübertragungsrate 723 kbps) zur drahtlosen Kommunikation zwischen räumlich eng (innerhalb weniger Meter) benachbarten Endgeräten wie z.B. zwischen Mobiltelefon und zugehörigem Headset, zwischen Maus bzw. Tastatur und Computer („Funkmaus“ bzw. „Funktastatur“), zwischen Computer und Drucker, zwischen einzelnen Computern, zwischen digitaler Kamera und Computer, usw. Neben Punkt zu Punkt Verbindungen zwischen zwei einzelnen Geräten sind aber auch so genannte „Piconetze“ mit bis zu maximal 8 gleichzeitig aktiven Geräten möglich. Die maximal mögliche räumliche Ausdehnung eines solchen Piconetzes bleibt dabei je nach Geräteklasse (und damit unterschiedlicher maximaler Sendeleistung) auf einen Bereich von einigen Metern bis maximal 100 m beschränkt. Bluetooth wird häufig als Konkurrent für Wireless LAN Systeme angesehen, was aus technischer Sicht jedoch nicht berechtigt erscheint, da Bluetooth bezüglich Reichweite und erzielbarer Datenraten weit unterhalb von gegenwärtigen Wireless LAN Systemen operiert.

Entwicklungsgeschichte

Nach ersten 1994 begonnenen Vorversuchen schlossen sich Anfang 1998 die fünf Konzerne Ericsson, Nokia, IBM, Toshiba und Intel zur Special Interest Group (SIG) for Bluetooth zusammen und gründeten Mitte 1998 das Bluetooth - Konsortium. Bereits Mitte 1999 wurde die erste Version (V1.0A) der Bluetooth - Spezifikation veröffentlicht. Mitte 2000 wurde das erste Bluetooth - Produkt zertifiziert. Das Bluetooth - Konsortium umfasst mittlerweile mehrere tausend Unternehmen aus allen Industriesparten. Praktisch alle gegenwärtig auf dem Markt befindliche Systeme arbeiten nach Version 1.1 der Bluetooth - Spezifikationen. Die Version 1.2 der Spezifikationen wurde Ende 2003 ratifiziert. Erste Produkte nach Bluetooth Version 1.2 sind gegenwärtig allerdings noch nicht verfügbar.
Der Name Bluetooth leitet sich vom frühmittelalterlichen dänischen Wikingerkönig Harald Blåtand ab, hat also keine tiefere technische Begründung.

 
Technische Beschreibung

Die Bluetooth - Funkübertragung arbeitet im unlizenzierten 2,4 GHz ISM (Industrial Scientific Medical) Frequenzband mit einem Frequenzsprungverfahren (Frequency Hopping Spread Spectrum, FHSS). In Europa (ausgenommen Frankreich und Spanien) belegt Bluetooth innerhalb dieses Bandes insgesamt 79 Kanäle mit jeweils 1 MHz Bandbreite (f = 2402+k MHz, mit k = 0, 1,…., 78). Bei der Übertragung im FHSS Verfahren wird zur Erhöhung der Störfestigkeit die Sendefrequenz in regelmäßigen Abständen gewechselt. Bei Bluetooth findet 1600 mal pro Sekunde ein Wechsel der Sendefrequenz statt („Hopping Frequency“ = 1600 Hz), wobei die Abfolge der Frequenzwechsel (sog. „Hopping Sequence“, d.h. zu welchem Zeitpunkt welche der insgesamt 79 verfügbaren Frequenzen verwendet wird) für ein Piconetz eindeutig sein muss. Ein eventuell benachbartes Piconetz muss eine andere hinreichend unterschiedliche hopping sequence verwenden, wenn es nicht zu gegenseitigen Störungen kommen soll. Zur Übertragung der Daten in den einzelnen Frequenzkanälen wird Gaussian Frequency Shift Keying (GFSK) als Modulationsart verwendet. Der binär („0“ oder „1“) vorliegende Datenstrom wird dabei durch eine 44 kleine Veränderung der Trägerfrequenz (± 200 kHz bei Bluetooth) innerhalb jeder Bitdauer abgebildet.
Die Kommunikation innerhalb eines Bluetooth- Piconetzes (auch bei nur 2 Teilnehmergeräten) ist über ein so genanntes „Master-Slave“ -Verfahren organisiert. Dies bedeutet, dass immer eines (und nur eines) der Geräte als Zentrale („Master“) für die Organisation und den Ablauf des Datenverkehrs fungiert. Alle anderen Geräte („Slaves“) im gleichen Piconetz arbeiten entsprechend der vom Master vorgegebenen Ablauforganisation. Da in der Bluetooth - Spezifikation nur 3 Adressbits zum Ansprechen der aktiven Geräte innerhalb eines Piconetzes vorgesehen sind, besteht ein Bluetooth - Piconetz also immer aus 1 Master und bis zu maximal 7 aktiven Slaves. Die direkte Kommunikation zwischen zwei Slaves in einem Piconetz ist nicht erlaubt, d.h. alle Datenflüsse laufen über den Master. Welches der Geräte innerhalb eines Bluetooth - Piconetzes als Master und welche Geräte als Slaves arbeiten, wird bei ursprünglich gleichberechtigten Geräten beim Aufbau der Netzverbindung automatisch festgelegt. Bei einigen Anwendungen ist dies jedoch auch schon im Vorhinein festgelegt (z.B. arbeitet bei einer Bluetooth - Verbindung zwischen Mobiltelefon und Headset immer das Mobiltelefon als Master).
Die Kommunikation zwischen den einzelnen Geräten ist derart organisiert, dass immer abwechselnd vom Master zu einem Slave und anschließend von einem Slave zum Master kommuniziert wird (Zeitduplex, Time Division Duplex (TDD)). Der Datenaustausch erfolgt dabei mittels Datenpaketen. Abbildung 2.14 illustriert vereinfacht den zeitlichen Ablauf der Kommunikation zwischen einem Master und einem Slave bei konstanter Datenpaketlänge von 366 μs („Single Slot Packet“). Für jede Kommunikationsrichtung stehen abwechselnd theoretisch 625 μs lange Zeitschlitze zur Verfügung, innerhalb derer auf konstanter Frequenz gesendet wird (Hopping Frequency = 1600 Hz, entspricht 625 μs Zeitschlitz für eine Frequenz).

Vereinfachtes Schema der Kommunikation zwischen Master und Slave in Bluetooth bei konstanter Paketlänge und Ein-Zeitschlitz-Paketen (single slot packets). Helle Datenpakete werden vom Master zum Slave übertragen, dunkle Datenpakete, zeitlich versetzt, vom Slave zum Master (Time Division Duplex, TDD). Alle 625 μs ändert sich die Sendefrequenz (FHSS) entsprechend eines Frequenzsprungschemas (Hopping Sequence). Die angegebenen Werte für Frequenzen und Kanalnummern sind beliebig gewählt und dienen lediglich der Anschauung.

Dieser theoretisch 625 μs lange Zeitschlitz kann jedoch aus praktischen Gründen nicht voll für die Datenübertragung genutzt werden, da die Umtastung von einer (stabilen) Frequenz zur nächsten (stabilen) Frequenz nicht augenblicklich erfolgen kann (Frequenzsynthesizer benötigt gewisse Einstellzeit). Tatsächlich stehen daher pro Zeitschlitz nur maximal 366 μs für die Paketübertragung zur Verfügung.

In der Praxis ist die Länge der einzelnen Datenpakete jedoch variabel und hängt von der Anzahl der im jeweiligen Paket übertragenen Nutzdatenbits ab. Ein Paket besteht jedoch mindestens aus dem so genannten „Access Code“ (68 oder 72 Bits) und dem „Packet Header“ (54 Bits) also mindestens 122 oder 126 Bits. Werden zusätzlich Nutzdaten übertragen, ist das Datenpaket entsprechend länger, jedoch maximal insgesamt 2866 Bit lang. Bei der in Bluetooth spezifizierten Bitdauer von 1 μs entspricht die maximale Paketlänge daher 2.87 ms. Da diese maximal zulässige Paketdauer größer ist als die primäre Zeitschlitzlänge von 625 μs und daher nicht ohne weiters übertragen werden könnte (während der Umtastung der Frequenz ist keine Datenübermittlung möglich), definiert Bluetooth für die Übertragung solcher Multi-Slot Pakete eine Sonderregelung. Wird ein solches Multi-Slot Paket übertragen, wird die Sendefrequenz während der für die Übertragung des gesamten Paketes benötigten Zeitschlitze nicht gewechselt, sondern festgehalten. Das Frequenzsprungschema wird aber nicht verändert, da sonst alle Geräte im Netz auf eine neue Hopping Sequence umgestellt werden müssten, d.h. während der Übertragung von Multi-Slot Paketen werden die betroffenen Frequenzen ganz einfach ausgelassen. Aus der maximal zulässigen Paketdauer ergibt sich, dass neben Paketen die innerhalb eines Zeitschlitzes übertragen werden können (1-Slot-Pakete), weiters noch 3-Slot-Pakete und 5-Slot-Pakete möglich sind (2- bzw. 4-Slot-Pakete sind aufgrund des Zeitduplex nicht möglich). Die weiter unten stehende Abbildung zeigt zur Veranschaulichung ein Beispiel für die Kommunikation in einem Bluetooth - Piconetz unter teilweise Verwendung von Multi-Slot-Paketen.

  
Betriebszustände von Bluetooth Geräten

Da nicht jedes Gerät in einem Bluetooth - Piconetz ununterbrochen Daten zu senden oder zu empfangen hat und in Sende- und Empfangspausen (Akku-)Energie gespart werden kann, sieht die Bluetooth - Spezifikation unterschiedliche Betriebszustände vor:

Active-Modus: Alle aktiv am Datenverkehr teilnehmenden (Daten sendende oder Daten empfangende) Geräte befinden sich in diesem Zustand.

Sniff-Modus: In diesem Modus kann ein Slave-Gerät eines Piconetzes seinen Arbeitszyklus reduzieren, d.h. es „hört“ mit geringerer Häufigkeit ins Netz hinein, ob für ihn relevante Daten vorliegen.

Hold-Modus: Ein in diesem Zustand befindliches Slave-Gerät unterstützt keinen asynchronen Datenverkehr mehr, verbindungsorientierte Datenübertragung wird jedoch noch unterstützt.

Park-Modus: In diesem Modus nimmt ein Slave-Gerät nicht mehr am Piconetz teil, bleibt jedoch auf das Master-Gerät synchronisiert. Weiters gibt das Slave-Gerät seine aktive Netzadresse („active member address“) auf und erhält dafür vom Master eine so genannte „parked member address“, anhand der es wieder in den aktiven Modus zurückgeholt werden kann.

Standby-Modus: Das Gerät ist zwar eingeschaltet, hat aber keine Verbindung zu einem anderen Gerät oder einem Piconetz.

Vereinfachtes, beispielhaftes Schema der Kommunikation zwischen einem Master und 3 Slaves in Bluetooth bei variabler Paketlänge und Übertragung von Multi-Slot-Paketen.

Sendeleistung

In den Bluetooth - Spezifikationen werden bezüglich der maximalen Sendeleistung drei unterschiedliche Geräteklassen gemäß der folgenden Tabelle definiert. In Geräten der Klasse I ist eine Sendeleistungsregelung zwingend vorgesehen. Geräte der Klassen II und III können, müssen aber keine Leistungsregelung implementiert haben.

Geräteklasse
max. Sendeleistung
Leistungsregelung
I
100 mW
ja, in Stufen zwischen 2 und 8 dB
II
2,5 mW
Optional
III
1 mW
Optional

Leistungsklassen von Bluetooth - Geräten

Die tatsächlich von einem Bluetooth - Gerät abgestrahlte mittlere Hochfrequenzleistung hängt einerseits natürlich ganz wesentlich vom jeweiligen Betriebszustand, andererseits aber auch von der übertragenen Datenpaketlänge ab. Aus dem bisher Gesagten kann abgeleitet werden, dass das Verhältnis von tatsächlich abgestrahlter mittlerer Leistung P zur Maximalleistung Pmax im Falle andauernder, asymmetrischer Übertragung von vollen 5-Slot-Paketen am größten ist. In diesem Fall wird innerhalb eines 3,75 ms langen Zeitintervalls (5 Zeitschlitze senden + 1 Zeitschlitz empfangen) für insgesamt 2,87 ms Leistung abgestrahlt und das Verhältnis P/Pmax ergibt ca. 0,76. In der Praxis wird dieser Fall jedoch selten über längere Zeit eintreten und das Verhältnis P/Pmax wird daher üblicherweise geringer sein.

 
Antennen

Die für Bluetooth eingesetzten Antennen sind üblicherweise in den Geräten integriert und aus Kostengründen sehr einfach aufgebaut (meist einfache Dipole oder Patches direkt als  gedruckte Schaltung). In Einzelfällen, meist bei Geräten für größere Reichweiten, kommen auch kurze Stab- oder Stummelantennen zum Einsatz.

 
Gegenwärtige Produkte

Die gegenwärtig auf dem europäischen Markt befindliche bzw. unmittelbar vor der Einführung stehende Palette von Bluetooth - Produkten ist enorm groß. Soweit nicht ohnehin schon von vornherein in Geräten wie Notebooks, Kameras, Maus, Tastatur, Drucker, Mobiltelefon, Freisprecheinrichtungen für Mobiltelefone (Headsets), Palmtop, usw. integriert, sind Bluetooth - Module in unterschiedlichen Formen von Einsteckkarten für PC und Notebook, sowie extern über die USB-Schnittstelle an alle denkbaren EDV-Peripheriegeräte anzuschließen, erhältlich. Weiters sind auch „Bluetooth Access Points erhältlich, die zur Anbindung eines Bluetooth - Piconetzes an größere Datennetzwerke (Local Area Networks, LANs), wie z.B. Ethernet dienen.


Immissionen

Bluetooth USB-Stick

Bei Bluetooth-Geräten ist mit wenigen Ausnahmen (z.B. Bluetooth-Headsets mit ≤10 mW maximaler Sendeleistung) üblicherweise zwar keine körpernahe Exposition vorauszusetzten, eine solche kann jedoch grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Ein denkbares Beispiel wäre der Betrieb eines Notebooks mit Bluetooth-Anwendungen auf den Oberschenkeln des Benutzers. Nimmt man als Bluetooth-Gerät Einsteckkarten USB-Module an, bei denen der Bereich mit der Antenne mehr oder weniger aus dem Notebook herausragt, so sind Situationen mit einer Annäherung der Antenne zum Körper (Oberschenkel) von unter 1 cm vorstellbar. Basierend auf (sehr) theoretischen Überlegungen kann bei Geräten mit Sendeleistungen > 20 mW eine Überschreitung des Teilkörper-Basisgrenzwertes (SAR) von 2 W/kg, gemittelt über 10 g nicht mehr ausgeschlossen werden.
Bei dieser Überlegung wird davon ausgegangen, dass die gesamte abgestrahlte Leistung ins Gewebe eingetragen wird, was in der Praxis natürlich nicht möglich ist. Mangels derzeit noch nicht vorliegender fundierter wissenschaftlichen Arbeiten mit mehr Praxisbezug, wird aber gegenwärtig der Wert von 20 mW Sendeleistung als die Grenze für Geräte definiert, unterhalb
derer automatisch (d.h. ohne weitere Prüfung) von der Konformität im Hinblick auf die Einhaltung des Teilkörper-SARGrenzwertes von 2 W/kg, gemittelt über 10g, ausgegangen wird (siehe EN 50371).
Dennoch erscheint auf Basis der Sende-Eigenschaften von Bluetooth-Geräten (effektiver Duty Cycle üblicherweise deutlich kleiner als 80%) eine Überschreitung des genannten Basisgrenzwertes als sehr unwahrscheinlich.
Um die Größenordnung der in der Praxis von den genannten Anwendungen verursachten maximal zu erwartenden SAR im Körper abzuschätzen, wurden SAR-Messungen und numerische FDTD-Berechnungen für einen Bluetooth-USB-Stick durchgeführt.
 

Untersuchtes Gerät

Beim hier untersuchten Gerät handelte es sich um einen Bluetooth USB-Stick der Fa. Belkin (Modell F8T001) der Geräteklasse 1 (d.h., mit einer EIRP-Sendeleistungen bis max. 100 mW).
 

SAR-Messungen im homogenen Phantom

Um maximal mögliche Annäherung (minimale Distanz zwischen USB-Stick und Phantom) zu erreichen wurde der USB-Stick nicht direkt am Notebook betrieben, sondern über ein USB-Kabel. Es wurden zwei unterschiedliche Orientierungen (Situationen) untersucht.
Während den SAR-Messungen wurde eine große Datei vom Notebook zu einem anderen Client (in 5 m Entfernung) übertragen um möglichst konstante Sendeleistungsverhältnisse am USB-Stick zu erzwingen. Die verbleibenden Schwankungen der abgestrahlten HF-Leistung wurden auf Basis einer statistischen Signalanalyse ermittelt. Es zeigte sich dabei, dass der untersuchte USB-Stick in der untersuchten Konfiguration auf zwei unterschiedlichen Sendeleistungsniveaus sendet. Abbildung 7.4 zeigt dies anhand eines typischen, eine Sekunde langen Ausschnitts aus dem HF-Signal (aufgezeichnet mit der SAR-Mess-Sonde in einem Punkt nahe zur inneren Phantomoberfläche über dem SAR-Maximum). Eine umfangreiche Analyse und statistische Auswertung solcher Aufzeichnungen ergab ein Verhältnis zwischen mittlerer HF-Leistung (Mittelungsintervalle > 1 Sekunde) und Spitzenleistung von 0,41 (als Äquivalent zum effektiven Duty Cycle). Bei Verwendung von Mittelungsintervallen kleiner als 1 Sekunde zeigten sich zunehmend größere Schwankungen des Mittelwertes. Bei der für die Messung verwendeten Mittelungszeit der SAR-Messwerte (pro Messposition) von 3 Sekunden blieben diese Schwankungen innerhalb einer ± 5% Schranke. Die gemessenen SAR-Werte entsprechend daher stabilen (korrekten) Mittelwerten.

Typischer Zeitverlauf (eine Sekunde) der SAR, verursacht vom untersuchten Bluetooth USB-Stick

Die folgende Tabelle fasst die Messergebnisse in Form von maximalen 1 g und 10 g SAR-Mittelwerten zusammen. Anzumerken ist, dass diese Messwerte natürlich nur für die bei der Messung vorherrschende Situation hinsichtlich des effektiven Duty Cycles gelten. In der Praxis wird die Situation eines über 6 Minuten (normgemäße Mittelungszeit für die SAR) anhaltenden effektiven Duty Cycles von 41% und unter den angenommenen Expositionsbedingungen allerdings nur in extremen Ausnahmefällen vorherrschen, so dass typischerweise zu erwartende Expositionen unterhalb der angegebenen Werte liegen werden.

  max SAR1g max SAR10g
Situation 1 0,145 W/kg 0,087 W/kg
Situation 2 0,039 W/kg
0,024 W/kg

Ergebnisse der SAR-Messungen mit einem Bluetooth-USB-Stick im homogenen, flachen Phantom (εr=53, σ=1,96 S/m) bei unterschiedlichen Positionierung

Diese vorangegangenen Ausschnitte sind teilweise gekürzte und und für das Internet bearbeitete Passagen aus dem kompletten Abschlussbericht. Für weitere Informationen sowie zur Referenzierung ist dieser im Original heranzuziehen:

Abschlussbericht: Bestimmung der Exposition bei Verwendung kabelloser Übermittlungsverfahren im Haushalt und Büro (pdf, 6,388 MB)


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Zuletzt geändert: 05.02.06