Deutschland
Deutsches Mobilfunk-Forschungsprogramm (DMF)
Im Rahmen dieses Programms wurde für eine Reihe von Projekten verschiedene Literaturstudien verfasst.Texte des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) Empfehlungen / Stellungnahmen der Strahlenschutzkommission (SSK)
Frankreich
Gutachten der "Agence française de sécurité sanitaire environnementale" (AFSSE zu hochfrequenten Feldern (Oktober 2009) Zweites Gutachten der "Agence française de sécurité sanitaire environnementale" (AFSSE) zur Mobiltelefonie (Juni 2005)
Darin erläutert und bewertet sie nicht nur den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zu eventuellen gesundheitlichen Wirkungen von elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks, sondern beschreibt auch die grundlegenden technischen Eigenschaften der verschiedenen Technologien, soweit sie auf deren Emissionen Einfluss haben (pdf, 2 MB)Erstes Gutachten der "Agence française de sécurité sanitaire environnementale" (AFSSE) zur Mobiltelefonie (April 2003) Report des Französischen Arbeits- und Sozialministeriums (Januar 2001)
Grossbritannien
Zusammenstellung von Reports des NRPB, heute HPA (inkl. Stewart-Report)
Indien
Bericht zu elektromagnetischen Feldern (2011) Ein Ausschuss mit Vertretern verschiedener Indischer Ministerien hat am 13. Januar 2011 seinen Bericht über die Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung von Mobilfunkbasisstationen und Mobiltelefonen vorgelegt. Der Bericht gibt einen allgemeinen Überblick über Quellen hochfrequenter Strahlung und Expositionsgrenzwerte in Indien, präsentiert Studienergebnisse zu Wirkungen von EMF auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt, informiert über indische Forschung zum Thema und gibt Empfehlungen für künftige Maßnahmen. Dazu gehört u.a. die Senkung der Emissionen von Funkmasten auf 1/10 der derzeit gültigen Grenzwerte, die Begrenzung des SAR-Werts von Mobiltelefonen auf 1,6 Watt/kg, die Empfehlung von Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Mobiltelefonen und die Durchführung von Studien zur Langzeitwirkung der mobilen Technologie. Die Reduzierung der Grenzwerte wird u.a. damit begründet, dass die Menschen in Indien durch das tropische Klima im Land, ihren niedrigen Body-Mass-Index (BMI), ihren durchschnittlich geringen Körperfettanteil im Vergleich zu Europäern und das hohe Niveau elektromagnetischer Strahlung im Land ein höheres Risiko für gesundheitsschädliche Auswirkungen von EMF haben.
Quelle: EMF Brief des WIK, Ausgabe 8/2010 vom 25.05.2010
Niederlande
Berichte des Niederländischen Gesundheitsrats (2000 - 2011)
Österreich
Wissenschaftlicher Beirat Funk (WBF)
Schweden
Siebterr Jahresbericht der Expertengruppe der schwedischen Strahlenschutzbehörde (Dez. 2010, pdf, 3.75 MB) Sechster Jahresbericht der Expertengruppe der schwedischen Strahlenschutzbehörde (Dez. 2009, pdf, 1.87 MB)
Schweiz
Hochfrequente Strahlung und Gesundheit (2007)
Dieser Bericht für das Bundesamt für Umwelt (BAFU) basiert auf fast 150 wissenschaftlichen Publikationen zur Hochfrequenzexposition am Menschen, die seit Ende 2002 bis September 2006 veröffentlicht wurden.Hochfrequente Strahlung und Gesundheit (2003)
Literaturstudie des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Basel für das damalige BUWAL.(heutiges BAFU)Hochfrequente Strahlung und Gesundheit: Nachtrag A (2004)
Eine Ergänzung der Ausgabe von 2003 um 24 neue, zwischen Ende 2002 und März 2004 publizierte Untersuchungen (pdf, 443 kB).
Sonstige
Erster Jahresbericht des Russischen Nationalen Komitees zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (2003)
EU und International
Report der "BioInitiative Working Group (2007)
Im August 2007 legte die zuvor noch nicht in Erscheinung getretene internationale "BioInitiative Working Group", die sich nach eigenen Angaben aus 14 Wissenschaftlern und Experten sowie weiteren externen Fachleuten zusammensetzt, ein mehrteiliges Grundlagenpapier vor, das Argumente für tiefere Grenzwerte für niederfrequente Magnetfelder sowie die Immissionen von Mobilfunkanwendungen liefern soll.Mobilfunk: Ein Gesundheitsrisiko? - Studien kontrovers diskutiert (2005)
Diese 19-seitige Ausarbeitung des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit befasst sich mit den speziell in Bayern häufig zitierten Studien und Themenbereichen zu gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks. Dabei werden zu solchen Studen wie die aus Naila, dem Reflex-Projekt und der "Salford-Studie" die wesentlichen Ergebnisse vorgestellt sowie die verschiedenen "Pro und Contra" angesprochen (pdf, 198 kB).Bewertung der wissenschaftlichen Literatur zu den Risikopotenzialen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks (2005)
Eine Bewertung zu sechs wichtigen Themenfeldern im Bereich "Mobilfunk und Gesundheit" von 25 Fachexperten aus Deutschland und der Schweiz.Mobilfunk und Gesundheit 2000-2005, Teil I (Ecolog-Institut 2005)
Dieser Beitrag aus dem EMF-Monitor 1/2005 gibt einen Überblick über die seit dem Jahr 2000 neu erschienenen Bewertungen nationaler und internationaler Behörden.Review epidemiologischer Untersuchungen (2004)
In diesem Review einer Gruppe von Wissenschaftlern aus mehreren Ländern zu epidemiologischen Untersuchungen zu den Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder werden nach einer ausführlichen Einleitung auf insgesamt 62 Seiten die bei den verschiedenen Studien jeweils verwendete Methodik sowie die gefundenen Ergebnisse kurz vorgestellt (Englisch).Mobilfunk und Gesundheit: Auswirkungen hochfrequenter Felder auf den Menschen (2004)
Eine Literaturstudie von Prof. Dr. Jiri Silny für die Landesanstalt für Umweltschutz Baden-WürttembergEpidemiologische Studien zu elektromagnetischen Feldern und Krebs (von Prof. J. Mark Elwood 2002) Zur Frage gesundheitlich relevanter Wirkungen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks (Hutter, Moshammer, Wallner, Kundi 2001)
Gutachten im Auftrag der T-Mobil (2000, von Prof. Silny, Prof. Glaser, Ecolog-Institut, Öko-Institut) T. Tillmann und J. Buschmann:
Literaturstudie und Schlußfolgerungen zu möglichen Langzeitwirkungen durch hochfrequente elektromagnetische Felder insbesondere des Mobilfunks (2000)Die Kritik von Neil Cherry an den ICNIRP-Richtlinien (1999) K. Hecht: Recherche russischer Studienergebnisse 1960-1996: Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern
|
|||||||||||||
|