Elektromagnetische Felder und Leukämie


Im Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern wird immer wieder die Entstehung bzw. Förderung von Leukämie erwähnt.
Auf dieser Seite finden sich einige Grundlageninformationen dazu mit jeweils weiterführenden Verweisen.

Was ist Leukämie?
Was sind die Ursachen für Leukämie?
Niederfrequente elektromagnetische Felder und Leukämie
Hochfrequente elektromagnetische Felder und Leukämie
Mehr Information


Was ist Leukämie?

Leukämie ist eine Blutkrankheit, bei der sich die weißen Blutkörperchen krankhaft und unkontrolliert vermehren. Bei den akuten Formen der Leukämie geschieht das sehr rasch, so dass ohne Behandlung innerhalb weniger Wochen ein lebensgefährlicher Zustand eintreten kann. Dagegen kann bei den chronischen Formen der Zustand des Patienten über Monate oder Jahre stabil bleiben, so dass die Behandlung nicht immer direkt nach der Diagnosestellung begonnen werden muss. Dasselbe gilt im Prinzip für verwandte bösartige Blutkrankheiten, vor allem für die malignen Lymphome, die sich meist durch Vergrößerung der Lymphknoten bemerkbar machen.
Unser Blut besteht aus gelösten Bluteiweißen und Blutzellen (Erythrozyten= rote Blutkörperchen, Thrombozyten = Blutstillungszellen, Leukozyten = weiße Blutkörperchen), die alle lebenswichtigen Funktionen für den Organismus übernehmen. Diese Blutzellen haben entsprechend ihrer Funktionen nur eine begrenzte Lebensdauer und müssen ständig erneuert werden. Der Ort der Blutbildung ist das Knochenmark, das im ganzen Körper in den Hohlräumen der Knochen verteilt ist und in ständigem Austausch mit dem Blut steht. Im Knochenmark werden aus wenigen Vorläufer- oder Stammzellen durch Zellteilungen und Reifungsschritte ständig alle Formen der Blutzellen in großer Zahl neu gebildet. Wenn sie reif sind, treten sie in den Blutkreislauf über. 
Bei Leukämie ist der normale Reifeprozeß der weißen Blutkörperchen unterbrochen, es treten auch unreife weiße Blutkörperchen in den Blutkreislauf über und vermehren sich unkontrolliert. Die bösartigen Zellen sind funktionslos und verdrängen die gesunden Knochenmarkszellen. Es treten Symptome wie Infektionen, Blutarmut und Blutungsneigung auf.

Leukämie tritt häufig bereits in den ersten vier Lebensjahrzehnten auf. Bei den meisten, aber nicht bei allen Formen der Leukämien und malignen Lymphome steigt das Erkrankungsrisiko wie bei anderen Krebsformen mit dem Alter an. In den westlichen Ländern erkranken jedes Jahr zwischen 60 und 100 Menschen pro Millionen Einwohner an Leukämie. Ähnliche Zahlen gelten für die malignen Lymphome.

Die Ursachen für die Entstehung von Leukämien sind immer noch weitgehend unbekannt. Faktoren, wie radioaktive Strahlung, bestimmte chemische Stoffe (z.B. Insektizide, Benzol, einzelne Medikamente) können das Risiko für eine Leukämie-Erkrankung erhöhen, sind aber sicherlich nicht allein verantwortlich. In den 60er Jahren wurden eine Reihe von Medikamenten gegen Leukämie entwickelt, die den Weg für die heute übliche Chemotherapie ebneten. In den 70er Jahren stellte E. Donall Thomas eine neue Behandlungsmethode für Leukämie vor: Die Knochenmarktransplantation. 1990 erhielt er für seine Entdeckung den Nobelpreis für Medizin Die Heilungsaussichten liegen heute bei der früher immer tödlich verlaufenden akuten Leukämie bei Kindern bei ca. 70%, bei Erwachsenen bei ca. 40%.

Qriginal: http://www.carreras-stiftung.de/leu.wasistleukaemie.php

 

Was sind die Ursachen für Leukämie?

Hierzu der Kurzbericht des Bundesamts für Strahlenschutz vom ICNIRP/WHO/BfS-Workshop „Risikofaktoren der Kindlichen Leukaemie“ am 5. bis 7. Mai 2008 in Berlin:

Kurzbericht vom Workshop: 

Etwa 1/3 der Krebserkrankungen bei Kindern unter 15 Jahren entfallen auf Leukämien. Die Inzidenzraten sind leicht ansteigend. Diese heterogene, multifaktorielle Erkrankung des blutbildenden Systems stellt den größten Anteil unter allen Krebserkrankungen im jungen Lebensalter. Innerhalb dieser Gruppe machtdie akute lymphatische Leukämie (ALL) den größten Anteil aus.

Es mehren sich Hinweise, dass der erste Schaden an den blutbildenden Stammzellen bereits pränatal gesetzt wird und ein oder mehrere weitere postnatale Schäden die Vorläuferzellen (sogenannte präleukämische Clone) zu Leukämiezellen transformieren. Neben der Suche nach den zugrundeliegenden Schadensmechanismen auf molekularer Ebene wurde in der Vergangenheit auch die Therapie stetig weiterentwickelt, so dass heute mit Hilfe eines individuell optimal angepassten Behandlungsplans die Überlebensraten bei kindlicher ALL über 80% liegen.

Obwohl zahlreiche, v.a. epidemiologische Studien vorliegen sind die genauen Ursachen der meisten Leukämien nach wie vor unbekannt. Der von ICNIRP, WHO und BfS organisierte internationale Workshop hatte zum Ziel, Experten aus verschiedenen Fachgebieten zusammenzuführen, um den Kenntnisstand zu genetischen sowie zu verschiedenen umweltbedingten Risikofaktoren zusammenzufassen. Es wurde deutlich, dass zahlreiche Faktoren des Leukämiepuzzle noch unvollständig vorliegt und sich kein einfacher Weg abzeichnet, das Gesamtgeschehen in absehbarer Zeit aufzuklären.

Genetische Risikofaktoren:

Zwillingsstudien und der Umstand, dass die meisten ALL bereits im Alter von 2 bis 5 Jahren auftreten, legten die Vermutung nahe, dass bei den Erkrankten genetische Prädispositionen gegenüber Schädigungen aus der Umwelt vorliegen. Als Beispiel ist die Chromosomentranslokation TEL-AML1 (t12;21) zu nennen, die häufig bei ALL-Patienten zu finden ist, aber auch bei etwa 1% aller Kinder, die nicht an Leukämie erkranken.

 
Die derzeit laufenden Studien suchen v.a. nach genetischen Veränderungen in Stoffwechselwegen, die beim Schutz vor verschiedenen externen Einflüssen beteiligt sind. Hierzu gehören der Folsäuremetabolismus, das Immunsystem, der Schadstofftransport und -abbau, aber auch das DNA-Reparatursystem und oxidativer Stress. Die Suche nach genetischen Prädispositionen ist jedoch wesentlich erschwert durch die Tatsache, dass mit einer Reihe von schwachen genetischen Effekten zu rechnen ist und somit eine große Datenmenge erforderlich ist, um belastbare Antworten zu finden.

Umweltbedingte Risikofaktoren: 

(i) Im Zusammenhang mit ionisierender Strahlung wurden sowohl einmalige, relativ hohe Expositionen, als auch chronische Expositionen bei schwachen Dosen diskutiert. Hierzu gehörten u.a.:

  • Röntgenuntersuchungen während der Schwangerschaft, d.h. pränatale Expositionen der Mutter gegenüber diagnostischen Röntgenstrahlen. Die Oxford Childhood Cancer Studie zeigte einen deutlichen Risikozusammenhang, während die Ergebnisse zu postnatalen Röntgenexpositionen nicht eindeutig ausfielen.
  • Erkenntnisse aus Studien an Atombombenüberlebenden
  • Nähe zu Kernkraftwerken, aktuelle deutsche Studie (KiKK-Studie) im Vergleich zu britischen und anderen europäischen Studien. Die Ergebnisse der KiKK-Studie haben in UK zu einer Reanalyse der national erhobenen Daten geführt, die jedoch die Ergebnisse um deutsche Kernkraftwerke nicht weiter unterstützen. Eine Erklärung für die Unterschiede war nicht offensichtlich. Lediglich bezogen auf die Standorte fiel auf, dass im Gegensatz zu Deutschland die Kernkraftwerke in UK fast alle ausnahmslos in Meeresnähe liegen.
  • Häusliche Radonexposition. Bisherige Studien zeigten inkonsistente Ergebnisse, wobei viele der Studien wenig belastbar waren, da die Radonexposition nicht individuell gemessen wurde. In einer aktuellen Studie aus Dänemark, in der ein Modell zur häuslichen Gesamtexposition (Expositionshöhe x Zeit) entwickelt und validiert wurde, zeigte sich ein Zusammenhang von kindlicher Leukämie und häuslicher Radonexposition.

 
(ii) Epidemiologische Studien zu nichtionisierender Strahlung im Niederfrequenzbereich (50/60 Hz) zeigten konsistent ein erhöhtes Leukämierisiko bei Magnetfeldexposition > 0.3-0.4 µT. Hierfür gibt es keine biologische Erklärung und auch keine Unterstützung durch tierexperimentelle Studien. Neue aussagekräftige epidemiologische Studien zu hochfrequenten elektromagnetischen Feldern wie sie z.B. rund um leistungsstarke Radio- und Fernsehsender auftreten, lieferten keine Hinweise auf einen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang.

(iii) Pestizide und andere Chemikalien werden seit Jahrzehnten als Risikofaktoren untersucht, aber auch hier sind die beobachteten Risikoerhöhungen relativ klein (OR < 2). Erschwerend kommt hinzu, dass nur in Ausnahmefällen die tatsächlichen Expositionen erfasst wurden. Neuere Validierungsstudien ergaben, dass die Expositionen basierend auf Selbsteinschätzung z.T. erheblich überschätzt wurden. Es ist daher mit Missklassifizierungen („falsch positiv“) zu rechnen. Bis dato haben sich lediglich Lösungsmittel als Risikofaktoren bestätigt.

(iv) Relativ konsistent sind die Daten zu einer Risikoerhöhung bei erhöhtem Geburtsgewicht. Zugrunde liegt die Hypothese, dass ein Überschuss an Wachstumsfaktoren zu verstärkten Proliferationsprozessen im blutbildenden System führt. In diesem Zusammenhang wird auch die Rolle von Folsäure, Diät und Alter der Mutter überprüft. Eindeutige Ergebnisse liegen bisher nicht vor. Auch der Einfluss des Sozialstatus wurde in einigen Studien untersucht. Die  Ergebnisse sind inkonsistent.

(v) Die vorliegende komplexe Datenlage unterstützt die Hypothese, dass der 2. (oder letzte, postnatale) Schaden, der zur Ausprägung der Leukämie führt, mit einer Dysregulation des Immunsystems zusammenhängt. Der in Industrieländern ausgeprägte Erkrankungspeak unter den 2- bis 5-Jährigen geht auf die common-ALL (aberrante B-Lymphozyten-Vorläuferzellen) zurück. Als Risikofaktor wird eine ungenügende oder verspätete Aktivierung der kindlichen Immunabwehr (durch Isolation, zu wenig Sozialkontakte, „Überhygiene“) vermutet.

Eine aktuelle Metaanalyse zu „day care - Studien“ hat diese Hypothese weiter unterstützt, da ein konsistent und z.T. erheblich verringertes Risiko für Kinder vorlag, die an einer der verschiedenen Tagesbetreuungseinrichtungen teilnahmen. Der Aufenthalt in Tagesbetreuungseinrichtungen wird hier als Marker für (erste) breitere Sozialkontakte und die damit verbundene Aktivierung des Immunsystems herangezogen.

Fazit und Ausblick:

Kindliche Leukämien sind multifaktorielle Erkrankungen und keiner der genannten umweltbedingten Risikofaktoren scheint einen größeren Beitrag zum Gesamtgeschehen zu leisten. Die beobachteten Risikoerhöhungen für die einzelnen untersuchten Faktoren sind in der Regel schwach, meist unter 2. In allen Bereichen wurden vergleichbare Probleme angesprochen: Notwendig – und im nachhinein schwer realisierbar - ist eine bessere Expositionserfassung, um Missklassifikation zu vermeiden. Störvariable scheinen keinen wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisse zu haben. Damit wurde aber auch klar, dass es notwendig ist, neue Wege zu beschreiten, da es einfache Erklärungen für die Entstehung kindlicher Leukämien nicht gibt.

Genetische Studien zur Bedeutung einzelner Gene bei der Leukämiemanifestation müssen im funktionellen Design und bzgl. der ststistischen Power hinreichen groß angelegt sein, um die erwarteten kleinen Effektgrößen zu erfassen. Die vorhersehbaren Herausforderungen können von Einzelstudien nur schwer bewältigen werden. Die Notwendigkeit eines großen Stichprobenumfangs und einer Zusammenführung von genetischen, umweltbedingten und individuellen Lebensstilfaktoren haben zur Gründung des „Internationalen Consortiums für Kindliche Leukämien“ geführt. Auf dem Workshop wurde von mehreren Seiten festgehalten, dass gemeinsames Vorgehen notwendig ist, um das Wissen zu den genetischen Grundlagen der Krebserkrankungen des blutbildenden Systems, die Rolle des Immunsystems sowie die Interaktionen zwischen Genen und Umweltfaktoren zu verbessern.
 
Zusammenfassungen der einzelnen Vorträge können auf der ICNIRP homepage (www.icnirp.org) eingesehen werden. Die Manuskripte der Redner wurden in einem Sonderband der Fachzeitschrift "Radiation Protection Dosimetry" veröffentlicht (Volume 132, No. 2, 2008).

Link zum Original

 

Niederfrequente elektromagnetische Felder und Leukämie

Zu der Frage von Leukämieerkrankungen bei Kindern durch niederfrequente Magnetfelder wurde in Deutschland vor allem die Studie von Joachim Schüz und Jörg Michaelis (Universität Mainz, 2000) bekannt, aus Grossbritannien gibt es eine umfangeiche Studie aus dem Jahr 2005. Zu der deutschen Studie ein Auszug aus dem Abschlussbericht:

Aufgrund der Beobachtungen für die nächtliche Magnetfeldexposition kann unsere Studie als Hinweis auf eine statistische Assoziation zwischen magnetischen Feldern und Leukämien im Kindesalter gewertet werden. Eine biologische Erklärung für diese Beobachtung ist nicht bekannt. Sollte die beobachtete Beziehung kausal sein, wären dennoch nur etwa 1% aller Leukämien bei Kindern in Deutschland der Exposition durch elektromagnetische Felder zuzuschreiben. Damit bleibt die Ursache für die große Mehrheit aller Leukämiefälle bei Kindern weiterhin unklar.


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab zu solchen Fragen im Oktober 2001 folgende Stellungnahme heraus:

Fact Sheet Nr. 263: Extrem niederfrequente Felder und Krebs.

Darin wird ausser einigen Erläuterungen auch folgende Tabelle mit bekannten Krebs-Risikofaktoren zur Verdeutlichung der vorgenommenen Wertung angegeben:

Klassifizierung

Mittel (Beispiele)

Krebserregend für Menschen

(normalerweise auf überzeugenden Belegen für eine krebserregende Wirkung beim Menschen basiert)

Asbest
Senfgas
Tabak (geraucht oder rauchlos)
Gammastrahlung

Wahrscheinlich krebserregend für Menschen

(normalerweise auf überzeugenden Belegen für eine krebserregende Wirkung in Tieren basiert)

Dieselmotor-Abgase
Sonnenlampen
UV-Strahlung
Formaldehyd

Möglicherweise krebserregend für Menschen

(normalerweise auf als glaubwürdig eingestuften Befunden für eine krebserregende Wirkung beim Menschen basiert, für die andere Erklärungen aber nicht ausgeschlossen werden können)

Kaffee
Styrol
Benzinmotor-Abgase
Schweißgase
niederfrequente Magnetfelder

 

 

Hochfrequente elektromagnetische Felder und Leukämie

Bei hochfrequenten Feldern gibt es noch keine klaren Erkenntnisse zu einem erhöhten Risiko der Leukämieerkrankung. Fälschlicherweise werden jedoch immer wieder die möglicherweise krebserregenden Eigenschaften von niederfrequenten Magnetfeldern auf jene von hochfrequenten Feldern übertragen oder der Unterschied nicht klar dargestellt.
Hinzu kommen Fehlinterpretationen von Aussagen der Weltgesundheitsorganisation, welche Anfang 2002 im Zusammenhang mit einigen Leukämiefällen in Spanien (Valladolid) einen Höhepunkt fanden, sodass die WHO im Januar 2002 sogar eine (leider nur englischsprachige) Presseerklärung mit einer Klarstellung herausgab:

Clarification of mooted relationship between mobile telephone base stations and cancer

Darin wird deutlich darauf hingewiesen, dass die WHO alleine niederfrequente Magnetfelder als Risikofaktor für Krebserkrankungen ansieht und nicht etwa auch die hochfrequenten Felder von Mobilfunkstationen.

In der Vergangenheit gab es jedoch durchaus schon epidemiologische Untersuchungen zur Häufigkeit von Krebserkrankungen in der Nähe von Radio- und Fernsehsendern, welche vielseitig interpretierbare Ergebnisse erbrachten. In neueren Studien konnten frühere Hinweise auf eine erhöhte Häufigkeit jedoch nicht bestätigt werden.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen in der Nähe von Rundfunk- und Fernsehsendern?

 

Mehr Information

Über Leukämie und hochfrequente elektromagnetische Felder des Mobilfunks
Eine bewertende Literaturstudie der Universität Bremen im Rahmen eines Projektes des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms (Mai 2004, 140 kB)
EMF-Projekt der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Homepage der Deutschen Krebshilfe
Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V.
Was Erkältungen mit Leukämie und Hirntumoren verbindet (Wissenschaft.de vom 14.12.05)
Einfache Virusinfektionen wie Schnupfen oder grippale Infekte könnten zu den Auslösern von Krebs bei Kindern gehören. Das schließen britische Forscher um Richard McNally aus den Ergebnissen einer statistischen Studie, in der sie alle Leukämie- und Gehirntumorfälle bei Kindern während der vergangenen 45 Jahre in Nordengland analysierten. Sowohl der Blutkrebs als auch die bösartigen Gehirntumoren traten dabei gehäuft zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten auf. Dieses Muster weist nach Ansicht der Forscher eindeutig auf die Beteiligung von Infektionen hin, da diese sich in genau gleicher Weise in der Bevölkerung verteilen.

 

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Zuletzt geändert: 04.07.09