Die Wahrnehmung elektromagnetischer Felder bei Haifischen

 
Haifische orten ihre Beute auch auf elektromagnetischem Weg. Die Sensorik für elektromagnetische Felder besteht aus einer Vielzahl von Hautkanälen im Kopfbereich (ampullae Lorenzini). Am Ende dieser Kanäle befinden sich Membranen, die durch geringste externe elektromagnetische Felder (0,5 mV/m bei weniger als 8 Hz) umpolarisiert werden.
Versuche mit dieser Spezies haben gezeigt, daß auch höherfrequente Felder detektiert werden, wie 50/60 Hz, diese Empfindlichkeit aber zu höheren Frequenzen weiter abnimmt. Durch künstliche elektromagnetische Felder wird dieses Ortungssystem der Haifische beeinträchtigt.
Für die Orientierung bei Haifischen und auch bei anderen Fischen sind die elektromagnetischen Sensoren nicht allein verantwortlich, sondern dies erfolgt durch ein Zusammenwirken mehrerer Sinnessysteme oder Instinkte.

 

Quelle:

Internationales WHO / ICNIRP Seminar: Der Einfluss elektromagnetischer Felder auf die Umwelt
Diese Zusammenfassung eines Seminars aus dem Jahr 1999 gibt einen interessanten Einblick in die Erforschung der Wirkungen auf andere Lebewesen unserer Umwelt wie der Mensch, also auf Pflanzen, Tiere und andere lebende Organismen.


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Zuletzt geändert: 01.11.02