Einzelstudien

 
Auf dieser Seite werden Zusammenfassungen und Links zu Einzelstudien vorgestellt, welche in den Medien weit verbreitet wurden oder sonstige Aufmerksamkeit erlangten.

Löst Handystrahlung ADHS-Symptome bei Mäusen aus?‎ (2012)
  US-Forscher haben in Tierversuchen Hinweise darauf gefunden, daß Handystrahlung möglicherweise die Gehirnentwicklung von Föten im Mutterleib beeinflussen kann.
 
USA: Kein Anstieg der Gliom-Raten in einem Zeitraum mit zunehmender Handy-Nutzung (2012)
  In dieser Untersuchung zu Krebsinzidenz-Daten in den USA fanden Forscher heraus, dass der starke Anstieg der Handy-Nutzung über den Zeitraum von 1992 bis 2008 sich nicht in der tendenziellen Entwicklung der Gli-om-Inzidenz in den USA widerspiegelt.
 
Beeinflussung von Spermien durch ein Notebook mit WLAN-Verbindung (2011)
  Die Autoren dieser Studie aus Argentinien und den USA sehen in den Ergebnissen Hinweise auf schädliche Auswirkungen auf die Spermienqualität durch die Hochfrequenzstrahlung von Laptops mit drahtloser Internetverbindung.
 
Mobiltelefone und Krebs - eine landesweite Kohortenstudie in Dänemark (2001, 2006, 2011)
  Sowohl in einer ersten landesweiten Kohortenstudie aus dem Jahr 2001 als auch in deren Fortsetzungen 2006 und 2011 fanden dänische Forscher bei den untersuchten Handynutzern keinen Hinweis auf ein erhöhtes Krebsrisiko durch Mobiltelefonieren - wobei sie auf einige Einschränkungen ihrer Studie verweisen.
 
Sterblichkeit durch Tumorbildung und Mobilfunkmasten im Stadtgebiet von Belo Horizonte, Brailien (2011)
 

Die Ergebnisse dieser "Studie" stoßen auf großes Interesse bei jedem Mobilfunkkritiker, der noch nicht deren gravierenden Schwächen verstanden hat.
 

CEFALO-Studie: Kein erhöhtes Hirntumorrisiko bei Kindern und Jugendlichen durch Handynutzung (2011)
  Das Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken, ist nicht erhöht, wenn Kinder und Jugendliche mit dem Handy telefonieren. Allerdings verbleiben laut den Studienautoren noch Unsicherheiten.
 
Das Nationale Forschungsprogramm NFP 57 der Schweiz
  Für dieses Projekt haben Forschende seit Anfang 2007 in insgesamt 11 verschiedenen Forschungsprojekten die gesundheitlichen Risiken abgeschätzt, denen wir aufgrund der elektromagnetischen Felder und nichtionisierenden Strahlungen ausgesetzt sind, die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgte im Mai 2011.
 
Das COSMOS-Projekt
  Für dieses Projekt sollen ab 2010 insgesamt 90.000 bis 100.000 Mobilfunknutzer zwischen 18 und 69 Jahren für 20 bis 30 Jahre bezüglich ihres Gesundheitszustandes beobachtet werden.
 
Das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm
  Im Rahmen dieses Programms wurde in den Jahren 2002 bis 2008 in insgesamt 54 Forschungsprojekten Fragestellungen aus den Themenbereichen Biologie, Epidemiologie, Dosimetrie und Risikokommunikation bearbeitet.
 
Das REFLEX-Projekt
  Bei diesem an 12 europäischen Forschungseinrichtungen durchgeführten Projekt wurden Hinweise auf genschädigende Einflüsse nieder- und hochfrequenter elektromagnetischer Felder gefunden. Allerdings verdichten sich derzeit auch die Hinweise, dass dabei von einem beteiligten Institut Daten gezielt fabriziert und somit gefälscht wurden.
 
Die Interphone-Studie
  Diese von der WHO koordinierte und von der EU geförderte Studie in 13 Ländern soll klären, ob die regelmäßige Nutzung von Handys das Risiko erhöht, an einem Hirntumor zu erkranken. Mehrere Teilergebnisse wurden bereits veröffentlicht.
 
Die C-Netzsenderstudie von Dr. G. Oberfeld (2008)
  Bei dieser Untersuchung einer Häufung von Krebsfällen in der österreichischen Gemeinde Hausmannstätten konstruierte der Salzburger Umweltmediziner Zusammenhänge mit einem vermeintlichen C-Netz Mobilfunksender, der dort in Wirklichkeit jedoch nie existierte.
 
Schweizer Nachfolgestudie zur TNO-Studie (2006)
  Diese Wiederholung der doppelblinden randomisierten Probandenstudie mit 33 elektrosensitiven und 84 nicht elektrosensitiven Probanden konnte die gefundenen Ergebnisse der TNO-Studie hinsichtlich der UMTS-Exposition nicht bestätigen.
 
Österreichische Studie zu Mobilfunkbasisstationen (Hutter 2006)
  Bei diese Studie zu den gesundheitlichen Auswirkungen einer Exposition durch Basisstationen wurde festgestellt, dass alleine schon die Angst davor mit einer Beeinträchtigung der Schlafqualität verbunden war.
 
Die Studie von Abdel-Rassoul zu Befindlichkeitsstörungen durch Mobilfunkanlage (2006)
  Die Autoren dieser Studie sehen in den Ergebnissen Hinweise auf häufigere neurologische Beschwerden bei Personen in der Umgebung von Mobilfunkbasisstationen und auf Veränderungen der kognitiven Leistung.
 
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Mobiltelefonnutzung und Spermienqualität? (2004/2005)
  Der ungarische Fortpflanzungsmediziner Dr. Imre Fejes fand heraus, dass es bei Männern einen Zusammenhang zwischen der Mobiltelefonbenutzung und der Beweglichkeit von Spermien geben könnte.
 
Die Netanya-Studie aus Israel (2004)
  Bei dieser Studie ziehen deren Autoren aus der Auswertung von 8 Krebsfällen den Schluss, dass die Krebshäufigkeit in der Umgebung einer betrachteten Mobilfunkanlage das 4,15-fache des statistischen Durchschnitts betragen würde.
 
Die "Naila-Studie" findet erhöhte Krebsrate um einen Mobilfunksender (2004)
  Hausärzte stellten fest, dass in einem Mobilfunksender-nahen Gebiet die Krebsrate um das Dreifache höher war als in größerer Entfernung.
 
Handystrahlung: Forscher stellt Theorie für schädigende Wirkung auf menschliches Gewebe auf (2004)
  Auch schwache elektromagnetische Felder könnten gemäß einem mathematischen Modell zum Zusammenklumpen der Zellen im Gewebe führen
 
Die TNO-Studie zu Befindlichkeitsstörungen durch UMTS-Mobilfunkanlagen
  Die Resultate dieser vielbeachteten Studie aus Holland weisen auf einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber UMTS-ähnlichen Hochfrequenzfeldern und dem Wohlbefinden hin
 
GSM-Handys verursachen bei Ratten Gehirnschäden (2003)
  Der bereits von früheren Untersuchungen der Durchlässigkeit der Blut-Hirnschranke her bekannte schwedische Neurochirurg Prof. Leif G. Salford hat in dieser Studie erstmals die Schädigung von Nervenzellen durch elektromagnetische Felder von GSM-Mobiltelefonen festgestellt.
 
Die "Navarro-Studie" zu Befindlichkeitsstörungen durch Mobilfunk (2003)
  Wissenschaftler der Universität Valencia sehen Zusammenhang zwischen Befindlichkeitsstörungen und Exposition durch Mobilfunkanlagen.
 
Studie der Universität Zürich: Handys beeinflussen die Gehirnaktivität (2002)
  Forscher der Universität Zürich konnten zeigen dass eine 30-minütige Bestrahlung mit elektromagnetischen Feldern wie sie von GSM Mobiltelefonen ausgesendet werden, die Gehirnaktivität verändert.
 
Wiederholungsstudie: Blutkrebs durch Mobilfunk bei Mäusen? (2002)
  Eine verfeinerte Wiederholungsstudie zu M. Repacholis Studie von 1997 konnte dessen bedenklichen Ergebnisse nicht bestätigen.
 
Die Studie von Darius Leszcynski (2002)
  Dieser finnische Forscher fand im Laborversuch eine Veränderung der Proteinaktivität von menschlichen Endothelzellen, was die Durchlässigkeit der Blut-Hirnschranke erhöhen könnte.
 
Dr. Roger Santinis epidemiologische Studie über Mobilfunk Basistationen (2001)
  Eine methodisch fragwürdige Untersuchung zu Befindlichkeitsstörungen in der Nähe von Mobilfunksendern.
 
Mobiltelefone und Krebs - eine landesweite Kohortenstudie in Dänemark (2001)
  Diese Untersuchung von 420.095 Mobilfunknutzern hat keine erhöhte Zahl von Krebsfällen ergeben
 
Die Hirntumor-Studien von Hardell (1999 - 2011)
  Verschiedene Fallkontrollstudien ergaben ein erhöhtes Risiko bei der Nutzung von Mobiltelefonen.
 
Niederfrequente Magnetfelder und das Risiko von Frühgeburten (2001)
  Eine kalifornische Studie fand eine Erhöhung des Risikos einer Frühgeburt durch Magnetfelder zwischen 40 - 800 Hz.
 
Epidemiologische Studie zur Assoziation von Leukämieerkrankungen bei Kindern und häuslicher Magnetfeldexposition (2000)
  Hierin untersuchte J. Michalis den Einfluss niederfrequenter Magnetfelder bei 50 Hz.
 
Die "Lilienfeld"-Studie (1978)
  Diese Studie zum Gesundheitszustand von Mitarbeitern der US-Botschaft in Moskau sowie deren Angehörigen wird oft sehr verfälscht wiedergegeben, hier ist eine Übersicht der Fakten und Interpretationen.
 


Weitere Studien:

Neue Forschungsergebnisse
Vierteljährlich aktualisierte Kurzinfos und Links zu aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen (2003 - Juli 2008).
 
EMF-Portal
Das EMF-Portal bereitet aktuelle Informationen und wissenschaftliche Forschungsergebnisse knapp und verständlich auf, im August 2006 waren bereits über 10.000 Publikationen erfasst.
 
Datenbank des EMF-Projects der WHO
Von dieser Datenbank sind Kurzinformationen zu vielen Studien abrufbar.
McLaughlin Centre for Population Health Risk Assessment
Auf den Seiten des unabhängigen früheren "Wireless Information Resource Center" werden Informationen zu aktuellen Studienergebnissen über die biologischen Wirkungen von Funktechniken angeboten.
Pub Med
Artikeldatenbank der US-Bibliothek für Medizin. Darin sind z. B. mittels Stichwortsuche Kurzfassungen von wissenschaftlichen Artikeln zu finden.

 

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Zuletzt geändert: 07.04.12