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COSMOS (Akronym für "Cohort Study of Mobile Phone Use and Health") ist eine von der WHO initiierte internationale
Kohortenstudie, an der sich die fünf europäischen Länder Großbritannien, Dänemark, Schweden,
Finnland und die Niederlande beteiligen. Ziel ist es, den Gesundheitszustand einer großen Personengruppe über einen sehr langen Zeitraum zu erfassen, um zu ermitteln, ob es einen Zusammenhang zwischen
Gesundheitsproblemen und der Nutzung von Mobiltelefonen gibt. Nach erfolgreichen Vorstudien wurde
im April 2010 die nationale Hauptstudie im Vereinigten Königreich gestartet. Insgesamt 90.000 bis
100.000 Mobilfunknutzer zwischen 18 und 69 Jahren sollen dort für 20 bis 30 Jahre bezüglich ihres Gesundheitszustandes
beobachtet werden. Die Wissenschaftler wollen bei ihren Probanden u.a. das Auftreten von
Gehirntumoren, Hautkrebs, neurodegenerativen Erkrankungen, regelmäßigen Kopfschmerzen, Tinnitus und
Schlafstörungen erfassen. Um die Expositionshöhe der einzelnen Teilnehmer abschätzten zu können, erlauben
die Studienteilnehmer den Wissenschaftlern, die Häufigkeit ihrer Handynutzung bei den Mobilfunkprovidern
abzufragen. Ein erstes Zwischenergebnis soll in fünf Jahren vorliegen.
Im Rahmen des Gesamtprojekts sollen in den teilnehmenden Ländern ungefähr 250.000 Personen beobachtet
werden. Deutschland ist nicht am COSMOS-Projekt beteiligt. Eine Pilotstudie im Rahmen des Deutschen
Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF) war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Teilnahmebereitschaft
in der Bevölkerung dafür zu gering ist.
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