Das Institut für Raum-Energie-Forschung i.m. Leonard Euler präsentierte im Rahmen einer Veranstaltung in Bad Tölz am 27.10.01 nach eigener Darstellung die weltweit erste Sprachübertragung von St. Petersburg nach Bad Tölz über stehende Gravitationswellen. Dazu ein Ausschnitt aus der "technischen Beschreibung" und des Ergebnisses:
| ... Das physikalische Prinzip der G-Com-Technologie ist sehr einfach. Man benötigt auf jeder Seite global-scaling-identische Schwingungssysteme deren Eigenfrequenz in Knotenpunktnähe im logarithmischen Raum liegt. Vor der Übertragung werden beide Systeme zu Schwingungen angeregt, bis eine Resonanzkopplung im logarithmischen Raum stattfindet. Während der Resonanzkopplung kann die Resonanzfrequenz sprachmoduliert werden. Es werden hier gravielektrische Energiewandler (G-Elemente) eingesetzt....Die menschliche Stimme aus St. Petersburg war über den Lautsprecher sehr gut zu hören..." |
In Kreisen von Mobilfunkkritikern stieß diese Neuerung natürlich auf große Begeisterung und dazugehörige Augenzeugenberichte wurden beispielsweise unter dem Titel "Weltsensation! Strahlenfrei mobil-telefonieren mit Gravitationswellen" ins Netz gestellt:
Augenzeugenbericht mit Fotos:http://www.esmog-augsburg.de/gtechnik.htm
Bereits bei Vorstellung dieses epochalen Ereignisses fragte sich der Fachmann, wie mit dem etwas bescheiden erscheinenden Versuchsaufbau (siehe die Fotos) ausgerechnet eine Verbindung zwischen Bad Tölz und St. Petersburg zustandegekommen sein soll. Bei der weiteren Bewertung dieser "Weltsensation" ist es aber auch interessant zu wissen, daß dessen weitere Entwicklung nach Aussage des Institutes alleine in einer von ihm mitgestalteten Zeitschrift (Raum und Zeit) nachzulesen sei und dieses sich auch eine Weile mit der Vorhersage von Lottozahlen beschäftigt hat.
Nachdem von Seiten der Erfinder eine Weile verkündet wurde, die "Industrie würde die weitere Entwicklung boykottieren", schien im Jahr 2003 eine wirtschaftliche Vermarktung des Ganzen geglückt, allerdings fand die Zeitschrift "Finanztest" in ihrer Ausgabe 1/2004 folgende klare Worte dazu:
GSDI Cyprus Ltd.Firma lockt Anleger mit Wundertechnologie Das Geschäft der Firma GSDI Cyprus Ltd. aus
Nord-Zypern klingt fantastisch. Mithilfe der "G-Com-Technik"
könne man Daten von einem Computer zum anderen senden - ohne Kabel
oder künstlich erzeugte Wellen. Allein über natürliche
Gravitationswellen sei bereits eine Übertragung gelungen. So entfalle
Elektrosmog und die Technik gewähre völlige Datensicherheit. |
| Original:http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/meldung/-GSDI-Cyprus-Ltd/1146479/1146479/ |
Mittlerweile hat sich auch der Schöpfer dieser Technologie, Dr. Hartmut Müller, neuen Dingen zugewandt und überrascht mit einer ebenfalls elektrosmogfreien Übertragung durch das kosmische Hintergrundfeld. Dazu gab es im Februar 2004 eine öffentliche Vorführung, worüber man folgendes nachlesen konnte:
Wieder einmal: Mobilfunk ohne Radiowellen?
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