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Aktuelle Themen Februar 2009 |
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Das Bundesumweltministerium hat den den Entwurf für ein Gesetz zur Regelung des Schutzes vor nichtionisierender Strahlung zur Abstimmung an die beteiligten Bundesministerien verschickt. Mit dem Gesetz, das inhaltlich die im Rahmen des Umweltgesetzbuches erarbeiteten Regelungen des UGB IV aufgreift, sollen in Deutschland bestehende Regelungslücken geschlossen werden, die durch EU-Richtlinien bereits beschrieben sind. |
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"Sind elektromagnetische Felder krebserregend?" - dieser Frage gingen Referenten und Besucher der diesjährigen Tagung der Krebsliga Schweiz am 12. Februar in Bern nach. Hinweis: Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, wie unqualifiziert ein von voreingenommenen Fanatikern verfasster Bericht von der selben Tagung sein kann, dem sei auf diese mit Beleidigungen und Verdrehungen (z. B. von Teilen der Beiträge von M. Röösli oder P. Schär) gespickten Schrift der "Betroffenenorganisation" Gigaherz hingewiesen: Gemeinsam gegen den Krebs oder gemeinsam gegen das Volk? |
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Die Europäische Kommission hat am 11. und 12. Februar in Brüssel einen Workshop durchgeführt, in dem die verschiedenen Beteiligten der EMVU-Diskussion ihre Standpunkte und Erwartungen vorstellen und diskutieren konnten. |
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Die Australian Radiation Protection and Nuclear Safety Agency (ARPANSA) hat im Jahr 2003 eine Meldestelle für gesundheitliche Beschwerden durch elektromagnetische Felder eingerichtet, bei der jeder Bürger mittels eines Formblatts entsprechende Angaben machen kann. Seit dieser Zeit wurden insgesamt 40 solcher Beschwerdemeldungen abgegeben, davon 24 im ersten Jahr und 3 im Berichtszeitraum Juli 2007 - Juli 2008. In Australien gelten gesetzliche Grenzwerte gemäß ICNIRP und sind damit identisch zu den Empfehlungen der EU und den Grenzwerten in Deutschland sowie der meisten anderen Länder weltweit. |
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Das Berufungsgericht von Versailles hat ein Urteil des Landgerichts von Nanterre vom 18. September 2008 bestätigt, das den französischen Mobilfunkbetreiber Bouygues Telecom dazu auffordert, eine GSM-Mobilfunkantenne in Tassin la Demi-Lune, einem Vorort von Lyon, aus Vorsorgegründen abzubauen. Der Netzbetreiber Bouygues Telecom kommt dieser Aufforderung nun nach, prüft jedoch eine Berufung vor dem Kassationsgerichtshof, Frankreichs höchster Zivil- und Strafinstanz.
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Die französische Agentur zum Schutz der Gesundheit in der Umwelt und am Arbeitsplatz, afsset, hat einen Bericht zu RFID-Systemen veröffentlicht. Darin werden die verschiedenen Systeme, deren Emissionen und die bisherige Erkenntnisse zu eventuellen biologischen Wirkungen vorgestellt.
Hinweis: Wer mit der französischen Sprache zurechtkommt, der findet in dieser 153-seitigen Arbeit eine beispiellos umfassende Vorstellung der RFID-Technik in Bezug auf deren elektromagnetischen Emissionen, von der Beschreibung der Eigenschaften der unterschiedlichen Systeme über deren Standardisierung bis hin zu Messwerten und ihrer Bewertung im biologischen Kontext. |
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Der von der Europäischen Kommission eingesetzte Wissenschaftlicher Ausschuss zu "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR) hat eine aktualisierte Stellungnahme zu möglichen Gesundheitsschäden durch elektromagnetische Felder herausgegeben:
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