Aktuelle Themen der Woche 4

21. - 27. Januar 2008

   

Forschung
Neues vom Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm

Im Rahmen des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms (DMF) wurde im Bereich Biologie ein Projekt abgeschlossen und für ein weiteres ein erster Bericht erstellt:

Neben dem Protokoll der achten Sitzung des Runden Tisches vom November 2007 wurden auf der Homepage des DMF bei verschiedenen Projekt- und Protokollseiten noch weitere Ergänzungen vorgenommen, jedoch ohne dabei auf neue Ergebnisse zu verweisen.

 

Information
Broschüre "Schirmung elektromagnetischer Wellen im persönlichen Umfeld" neu aufgelegt

Die im Juli 2003 vorgestellte Broschüre "Schirmung elektromagnetischer Wellen im persönlichen Umfeld" des Bayerischen Landesamts für Umweltschutz wurde mit erweitertem Inhalt neu aufgelegt.

 

Veranstaltungsbericht
Zusammenfassender Bericht über den FGF-Workshop zu Genotoxischen Effekten

Von der Homepage der Forschungsgemeinschaft Funk (FGF):
Zu dem Workshop, der am 11. Mai 2007 in München stattfand, liegt nun ein ausführlicher Bericht vor. Die wissenschaftliche Beraterin Dr. Sheila Johnston fasst darin den Inhalt der einzelnen Vorträge sowie die anschließenden Diskussionen zusammen. Ziel des Workshops war es, einen Überblick über die zytogenetischen Ergebnisse aus dem Europäischen REFLEX-Programm und die nachfolgenen Replikationsversuche zu geben.

 

Medien
Medienwirbel um Schlafstudie im Auftrag der Mobilgerätehersteller

Die Ergebnisse einer bereits im November 2007 vorgestellten und im gleichen Zeitraum auch auf dem Workshop der Forschungsgemeinschaft Funk zum Schlaf diskutierten Studie zum EEG und Schlafverhalten nach einer längeren Mobiltelefonexposition haben dank ihrer interpretierbaren Ergebnisse nun auch die Medien erreicht und haben damit einige Reaktionen hervorgerufen:

 

Mobilfunkkritiker
Mobilfunkkritische Aktionen und Veröffentlichungen

  • Anfrage in Bayern: Gesundheitliche Risiken durch Mobilfunk und staatliche Gesundheitsämter in Bayern
    Der mobilfunkkritische Angeordnete der bayerischen Grünen Dr. Runge hat in einer Anfrage an die Bayerische Staatsregierung u. A. verschiedene Behauptungen von Mobilfunkkritikern bezüglich dem Verhalten von Gesundheitsämtern zur Klärung vorgelegt (Kopie bei den Elektrosmognews, pdf, 35 KB).
    Dieser Anfrage gingen einige für Mobilfunkkritiker bewegende Diskussionen voraus, die sich auf einen Brief eines ihrer Exponenten, dem bekennden "Elektrosensiblen" Dr.-Ing. H. Schmidt bezogen und einem früheren Vorgang aus Kempten folgten.
     
  • Neue Broschüre "Die Fälscher. Mobilfunkpolitik und Forschung"
    In dieser von einer Autorengruppe für eine Stuttgarter Bürgerinitiative verfassten Broschüre sollen "Verfälschungen bereits bestehender Erkenntnisse durch die Bundesregierung und die PR-Agenturen der Mobilfunkindustrie" dargestellt werden, wobei allerdings bereits in der angebotenen Leseprobe mehrere inhaltliche Fehler aufzufinden sind und diese die Frage provozieren, wo von den Autoren die Grenze zwischen Wahrheit, Irrtum und Fiktion gezogen werden möchte bzw. kann.
     
  • Lloyd Morgan's Cellphone Research Column
    Auf der Homepage der britischen Kritikerorganisation Powerwatch kann man eine Sammlung von Beiträgen des US-amerikanischen Elektroingenieurs Dr. Lloyd Morgan finden, der seine Position als Direktor des US-Gehirntumorregisters nutzt, um als Privatmann vor entsprechendem Publikum seinen subjektiven Bewertungen von Hirmtumorstudien mehr Gewicht zu verleihen. Seine aktuelle Kolumne vom 8. Januar 2008 befasst sich wieder einmal kritisch mit dem Interphone-Projekt, wobei er sein wenig faktentreues Verhalten gleich zu Beginn dadurch offenbart, dass er den bisher elf veröffentlichten Interphone-Studien abwertend die unsinnige Folgerung eines "Schutzes vor Hirntumor durch Handynutzung" unterstellt:
    "That all 11 of the studies showed use of a cellphone provided "protection" from a brain tumor and reported there was "no risk" for brain tumors from "regular" cellphone use, [1-11] is a fraud perpetrated on the public. This should not be a surprise, given that a substantial proportion of the cost of these studies has been paid for by the cellphone industry."
   

Medien
Elektrosmog, Funktechnik und Mobiltechnologienutzung in den Medien

Elektrosmog

 

Funktechnik

  • 60-GHz-Band für Outdoor-Datenfunk in der Schweiz freigegeben (Heise Newsticker vom 21.01.08)
    Das Schweizer Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat unlängst das 60-GHz-Frequenzband für kommerzielle Outdoor-Wireless-Anbindungen für die Schweiz freigegegen. Der Block von 59 bis 63 GHz wurde laut BAKOM-Sprecherin Caroline Sauser explizit für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen reserviert und ist dafür konzessions- und lizenzfrei nutzbar. Anwendungen können beispielsweise LAN-Bridges, also Netzwerkkopplungen zwischen Gebäuden, oder Campus- und VoIP-Verbindungen sein.

 

Mobiltechnologienutzung

 
   

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Aktuelle Themen
    Aktuelle Themen der Woche 4 (21. - 27. Januar 2008)
 
Zuletzt geändert: 27.01.08