Aktuelle Themen der Woche 18

1. - 8. Mai 2005

   

Politik
Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der CDU/CSU-Fraktion zum Elektrosmog durch UMTS und DVB-T

Die Bundesregierung hat die im April eingereichte kleine parlamentarische Anfrage der CDU/CSU-Fraktion zum Elektrosmog durch UMTS und DVB-T beantwortet.

    

Recht
Schutzmaßnahmen gegen Elektrosmog nicht steuerlich absetzbar

Schutzmaßnahmen gegen Elektrosmog sind nicht steuerlich absetzbar. Das hat das Finanzgericht Baden-Württemberg in Karlsruhe am 14. April entschieden. Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft könne nicht davon ausgegangen werden, dass die elektromagnetischen Felder einer Mobilfunkstation eine konkrete Gesundheitsgefährdung bedeuteten.

  

Forschung
REFLEX: Veröffentlichung der Wiener Arbeitsgruppe zu DNA-Schädigungen erschienen

Die bereits in dem Abschlussbericht des REFLEX-Projektes angekündigte Veröffentlichung der Untersuchungen der Wiener Arbeitsgruppe um Prof. Rüdiger zu DNA-Schädigungen durch eine Mobilfunkexposition bei 1800 MHz ist jetzt erschienen.
Diem E, Schwarz C, Adlkofer F, Jahn O, Rudiger H.: Non-thermal DNA breakage by mobile-phone radiation (1800MHz) in human fibroblasts and in transformed GFSH-R17 rat granulosa cells in vitro, Mutat Res. 2005 Apr 30; [Epub ahead of print]
Abstract

  

Forschung
Machbarkeits-Studie zu epidemiologischen Studien über mögliche Gesundheitseffekte durch Basisstationen

Die schweizerische Forschungsstiftung Mobilkommunikation hat die Publikation zu der von der ARC Seibersdorf research GmbH durchgeführten "Machbarkeits-Studie zu epidemiologischen Studien über mögliche Gesundheitseffekte durch Basisstationen" herausgegeben. Darin werden auf 139 Seiten anhand von bereits vorhandenen epidemiologischen Studien sowie Messaktionen eine Fülle von grundlegenden Überlegungen und bisherige Ergebnisse diskutiert.

  • Neubauer, G., Röösli, M., Feychting, M., Hamnerius, Y., Kheifets, L., Kuster, N., Ruiz, I., Schüz, J., Überbacher, R., Wiart, J. (2005). Study on the feasibility of epidemiological studies on health effects of mobile telephone base stations. Final Report. March 2005, Austrian Research Center Seiberdorf, ARC-IT-0124.
    Download (pdf, 2.9 MB)
     
  • Schlussbericht (pdf, 50 kB)

Die Forschungsstiftung Mobilkommunikation berichtet auf ihrer Homepage zudem über weitere Schlussberichte und neue Publikationen anderer Studien, über welche hier bereits früher informiert wurde.

  

Veranstaltung
Symposium zu "Mobilfunk und Krebs"

Die "European Cancer Prevention Organisation" (ETC) hat angekündigt, dass sich ihre diesmalige Jahresversammlung am 5. und 6. November 2005 in Blankenberge (Belgien) mit dem Thema "Mobilfunk und Krebs" befassen wird und stellt das Programm auf seiner Homepage vor.

  

Veranstaltung
Programm zur Jahresversammlung 2005 der BEMS erschienen

Die Bioelectromagnetics Societity (BEMS) hat das Technische Programm seiner diesjährigen Jahresversammlung vom 19. - 24. Juni in Dublin (Irland) herausgegeben.

 

Medien
Elektrosmog, Funktechnik und Handys in den Medien

  Pasing: Mobil gegen Funk ( Pasinger Werbe-Spiegel vom 03.05.05)
Ein seit über 5 Jahres betriebener Mobilfunksender muss vorzeitig abgebaut werden: Für das OLG München waren dafür jedoch weder die Standortwahl inmitten eines Wohngebiets noch eventuelle Gesundheitsrisiken massgeblich, sondern schlicht der Umstand, dass seine Kabelkanäle das dahinter liegende Baudenkmal verunstalteten.

  Funketiketten: Metro testet zweite RFID-Generation ( Golem vom 04.05.05)
Der neue RFID-Standard 2.0W erp (EN302 208) des ETSI - auch RFID Generation 2 bzw. RFID Gen 2 genannt - erlaubt es dank verbesserter Konformität mit den europäischen Funkbestimmungen nicht nur einen sondern bis zu zehn Funkkanäle und die von der FCC in den USA erlaubte Sendeleistung zu nutzen.
  Bluetooth-SIG setzt auf Breitbandfunk ( Heise Newsticker vom 04.05.05)
Die Bluetooth Special Interest Group hat erstmals offiziell verkündet, mit UWB-Entwicklern zusammenarbeiten zu wollen, um den etablierten Bluetooth-Funk mit dem superschnellen Ultra Wideband zu kombinieren.

  Handyspiele schaffen neue Jobs ( Die Welt vom 06.05.05)
2004 seien mit Handyspielen weltweit 880 Millionen Euro umgesetzt worden. Experten sagten voraus, daß der Markt in Deutschland bis 2007 jährlich 200 bis 300 Millionen Euro beträgt.
  Mobilfunk in Afrika auf dem Vormarsch ( Pressetext Deutschland vom 06.05.05)
Afrika, der derzeit am schnellsten wachsende Mobilfunkmarkt der Erde, wird in den kommenden Jahren im Telekombereich weiter kräftig zulegen. Bis zum Jahr 2009 soll sich nach Berechnungen südafrikanischen Marktforscher die Zahl der Mobilfunkuser auf 140 Millionen verdoppeln.
  Auslandsurlaub mit dem Auto: Handy am Ohr kann teuer werden ( Teltarif vom 05.05.05)
  USA: Datendienste am Handy lohnen sich langsam ( Inside Handy vom 05.05.05)
Die mit Datendiensten auf Handys erzielten Umsätze sollen in den kommenden Jahren die von Mobilfunkprovidern sehnlichst erwarteten Erlöse bringen.
  Österreich: Sender stört Handytelefonierer im Knast ( derStandard.at vom 04.05.05)
Die Strafanstalt Lenzburg testet eine Störanlage für Mobiltelefone, welche verhindern soll, dass Gefangene unkontrolliert mit der Aussenwelt kommunizieren.
  Handy statt Geldbeutel: Der steinige Weg zum Mobile Payment ( Heise Newsticker vom 04.05.05)
  Bei Panne im Tunnel nicht per Handy Hilfe holen ( Teltarif vom 04.05.05)
Bei einer Panne im Tunnel sollten Autofahrer nicht per Handy, sondern an einer Notrufsäule Hilfe holen. Dies führt in der Regel nicht nur wesentlich schneller zum Erfolg, sondern sorgt nötigenfalls auch dafür, dass Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet werden.
  NABU und Vodafone D2 kooperieren ( Heise Newsticker vom 04.05.05)
Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und der Mobilnetzbetreiber Vodafone D2 haben ihre Zusammenarbeit angekündigt. Ein Kooperationsvertrag soll am Montag, dem 9. Mai, in Berlin unterzeichnet werden.
  Elektronische Fußfesseln: Fußband und Handy ersetzen noch heuer die teure Zelle ( News Networld.at vom 03.05.05)
Elektronische Fußfesseln sollen noch heuer teilweise den Strafvollzug ersetzen. Dabei handelt es sich um ein am Bein angebrachtes Band mit einem kleinen Sender, der über ein GPS-Mobiltelefon mit dem Überwachungs-Programm in einem Zentralcomputer kommuniziert. Der Einsatz von Electronic Monitoring ist schon ab der zweiten Jahreshälfte, nach einer erfolgreichen Testphase, bei bedingt Entlassenen möglich.

 

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    Aktuelle Themen der Woche 18 (1. - 8. Mai 2005)
 
Zuletzt geändert: 08.05.05