Wieder einmal: Mobilfunk ohne Radiowellen?


Das Institut für Raum– Energie–Forschung im oberbayerischen Wolfratshausen unter der Leitung des Physikers Dr. Hartmut Müller wird wieder aktiv. Dazu zwei Artikel aus Teltarif.de vom 21.02.04 sowie ein Artikel aus dem Finanztest 1/2004, der vielleicht noch letzte offene Fragen klärt:

1. Aus Teltarif vom 21.02.04:

G-Com: Das Universum als Provider

Global Scaling Technologie soll ein neuartiges Übertragungsverfahren ermöglichen

Eine neue Dimension im Internet soll schon bald Realität werden: Auf Grundlage der Global Scaling Technologie wird man per Computer eines Tages direkt über das kosmische Hintergrundfeld online gehen können - ohne Kabel und ohne Sender. Und außerdem noch abhörsicher und von jedem Ort aus, ganz gleich, ob man sich unter Tage, unter Wasser oder in der Wüste befindet. Dabei kommt ein Verfahren zum Einsatz, das zumindest den Anhängern von Science-Fiction-Filmen bestens bekann sein dürfte: Teleportation.

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2. Diese "neue Dimension des Internet" wurde Interessierten gegen eine Eintrittsgebühr von je 49 Euro in Berlin vorgeführt, dazu ein Erfahrungsbericht von Teltarif vom 21.02.04:

Mobilfunk ohne Radiowellen?

Angeblich neues Datenübertragungsprinzip in Berlin vorgestellt

Fazit

Somit bleibt das Fazit, das viel versprochen und wenig gehalten wurde. Es war auch grundsätzlich nicht nötig, zu übertreiben. Schon der Effekt, dass zwei Computer an verschiedenen Orten aus dem kosmischen Quantenrauschen unabhängig voneinander dieselbe Zahlenfolge herausfiltern, wäre eine wissenschaftliche Sensation, die die Grundannahmen diverser physikalischer Theorien erschüttert. Denn bisher geht man im allgemeinen davon aus, dass Rauschen ein lokaler Prozess ist, so dass Computer an verschiedenen Orten zwangsläufig verschiedene Rauschsignale empfangen würden.
Wenn aber eine wissenschaftliche Sensation zu einer noch größeren Sensation aufgebauscht wird, und man dann den Nachweis der noch größeren Sache komplett schuldig bleibt, dann muss man sich den Vorwurf der Unseriösität gefallen lassen. Dasselbe gilt für die falschen Angaben bezüglich der RNGs. Und so kann es sein, dass nicht nur an der Hintergrundstrahlungs-Datenübertragung weniger dran ist, als behauptet, sondern auch, dass "Global Scaling" eine aufgebauschte Sache ist. Wir werden also auch in naher Zukunft mit Radiowellen telefonieren, und nicht über das Hintergrundfeld.

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Mehr Info:

Institut für Raum-Energie-Forschung

Sprachübertragung über stehende Gravitationswellen?
Ein Beitrag zur "weltweit ersten Sprachübertragung von St. Petersburg nach Bad Tölz über stehende Gravitationswellen" im Oktober 2001 durch das Institut für Raum-Energie-Forschung

Raum und Zeit und das Institut für Raum-Energie-Forschung prognostizieren die Lottozahlen (April 2001)
Dieser Service wurde zwischenzeitlich jedoch wieder aufgegeben - vielleicht aufgrund einer Beschwerde der Lottogesellschaft wegen Geschäftsschädigung ;-)

 

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Mobilfunk-News (vom 22.02.04)
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Zuletzt geändert: 22.02.04