ICNIRP veröffentlicht Bericht zu möglichen gesundheitlichen
Gefährdungen durch elektronische Sicherheitssysteme
Die International Commission on Non-Ionising Radiation Protection (ICNIRP)
hat die Charakteristiken von elektronischen Sicherheitssystemen (z. B. Metalldetektoren
oder Diebstahlsicherungen) und deren eventuelle gesundheitlichen Auswirkungen
untersucht sowie zugehörige Empfehlungen abgegeben.
Solche Systeme arbeiten mit unterschiedlichen Frequenzen und nutzen teilweise
auch gepulste Verfahren. Die ICNIRP weist in dem Bericht darauf hin, dass verschiedene
Untersuchungen die Möglichkeit verschiedener gesundheitlicher Wirkungen
zwar möglich erscheinen lassen, diese jedoch noch nicht wissenschaftlich
gesichert sind. Ebenso wird erwähnt, dass einige Fälle bekannt sind,
bei denen elektronische Körperhilfsmittel (z. B. Herzschrittmacher)
durch solche Systeme in ihrer Funktion beeinträchtigt wurden.
Die ICNIRP empfiehlt daher u. a. die technischen Eigenschaften dieser Systeme von
Seiten der Hersteller detaillerter darzulegen, um eventuelle Probleme abschätzen
zu können. Daraus resultierende Erkenntnisse sollen in die Entwicklung
künftiger Produkte einfliessen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf
der möglichen Beeinflussung von elektronischen Körperhilfsmitteln.
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| Zuletzt geändert: 09.09.07 |
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